Erfolgsgeschichte: Vom Geflüchteten zum Restaurantleiter

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Morteza

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Morteza Haschemi kam 2016 mit seiner Familie nach Deutschland. Wenige Monate nach seiner Ankunft nahm er einen Aushilfsjob als Glasabräumer in einem Biergarten an. Ein paar Tage später war die Geschäftsführung des Biergartens von dem jungen Mann so angetan, dass sie ihn an die Grillstation stellte. Zu diesem Zeitpunkt sprach Morteza kaum Deutsch. Ein paar Monate später begann er seine Ausbildung im Hotel Sheraton. Dazu gehört natürlich nicht nur der praktische Teil, sondern auch der Schulbesuch, denn noch immer hatte Morteza keinen Deutschkurs besucht. Nach drei Jahren Ausbildung zum Hotelfachmann, mittlerweile verheiratet und mit guten Deutschkenntnissen, machte er sich selbstständig.

Von Berlin aus fand er in Hamburg Großhändler für afghanische Produkte, brachte diese in Berlin auf den Markt und erwirtschaftete bereits in den ersten Monaten einen Umsatz von über 11.000 Euro. Corona machte dann seinem aufstrebenden Unternehmen den Garaus und er heuerte als Restaurantleiter im „Kreuzberger Himmel“ an. Für das Restaurant ein absoluter Gewinn! Morteza führt ein Team mit acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ist für die Abwicklung des Caterings verantwortlich. Unter den Kunden sind unter anderem das Erzbischöfliche Ordinariat mit 450 Gästen oder auch das Bundeskanzleramt, in dem Morteza Haschemi und der „Kreuzberger Himmel“ mittlerweile eine feste Größe sind.

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